Aktivitäten 2015

Plakat



"ADVENT im Museum" am 29. November 2015


In wenigen Tagen beginnt die Adventszeit. Weihnachten steht vor der Tür. Und damit auch die Zeit der Kerzen und Lichter beim gemütlichen Kaffeeplausch im Langbein-Museum. Am ersten Adventssonntag ist auch der Startschuss für die besondere Adventsausstellung im Museum, die bis Weihnachten große und kleine Fans von Seiffener Miniaturen und Volkskunst aus dem Erzgebirge anlocken. Die Exponate stammen aus der Privatsammlung von Rolf Belzner, der die Raritäten in den unteren Räumen des Langbein-Museums schon seit mehreren Jahren liebevoll vorbereitet und den Besuchern zeigt.

Kaffee


Alle Gäste und Freunde des Langbein-Museums und die es werden wollen, waren für Sonntag, den 29. November 2015 ganz herzlich eingeladen. Von 15 bis 18 Uhr lockten nicht nur die Kostbarkeiten der Advents-Sonderausstellung, sondern auch die Exponate von Carl Langbein in der Ausstellung im Museum die Gäste zu einem Besuch. Aber nicht nur dies, sondern auch Hirschhorns schönste und edelste Kaffeetafel lädt zum Verweilen ein.
Hier der Zeitungsbericht in der RNZ vom 2.12.2015.



Kaffee




Vorstand des hessischen Museumsverbandes
zu Besuch im Museum



Am 26.11.2015 hatte das Langbeinmuseum "hohen Besuch". Der Vorstand des hessischen Museumsverbandes hatte angefragt, seine diesjährige Jahrestagung im Hirschhorner Museum austragen zu dürfen. Mit großer Neugier auf das Langbeinmuseum, dessen neues und für die gewohnte Museumswelt unkonventionelles Konzept in mehreren Fachartikeln schon vorgestellt worden war, waren die einzelnen Vorstandsmitglieder angereist, um ein volles Sitzungsprogramm zu absolvieren, bei dem es vor allem um die Vergabe der Jahreszuschüsse 2016 ging. Neben der einzigartigen Museumsatmospäre an der langen Mönchstafel trugen zur erfolgreichen Sitzung auch die engagierte Bewirtung durch das Ehepaar Rossman sowie die leckeren Kuchen einiger "Museumskuchenbäckerinnen" bei, denen an dieser Stelle nochmals dafür gedankt sei. Nach einer &xnbsp; langen Sitzung gab es noch eine kurze Museumsführung unter dem Schwerpunkt Konzeption und Gestaltung. Unlängst erreichte Bürgermeister Sens ein Dankesschreiben, das als Nachlese veröffentlicht werden soll:

"Sehr geehrter Herr Bürgermeister Sens, im Nachgang zu einer arbeitsintensiven Sitzung des Vorstandes des Hessischen Museumsverbandes im Langbein-Museum Hirschhorn am 26.11.2015 möchte ich Ihnen und dem Trägerverein des Museums noch einmal für die freundliche Aufnahme und die so ausgesprochen engagierte Betreuung herzlich danken. Wir haben uns in Ihrer Stadt nicht nur sehr wohl gefühlt, sondern auch ein Haus kennengelernt, das durch seine Bestände, deren besondere Präsentation und die vor Ort geleistete Vermittlungsarbeit ein ganz außergewöhnliches museales Kleinod des Landes darstellt. Sie selbst haben dem Vorstand vermitteln können, wie sehr sich die Stadt Hirschhorn mit diesem Museum verbunden fühlt und wie die Kommune von der ideenreichen Arbeit der Vereinsmitglieder profitiert. Ich bitte Sie, unseren Dank auch den Mitgliedern des Vereins zu übermitteln. gez. Dr. Rolf Luhn."
Siehe auch den Bericht in der RNZ vom 2.12.2015.



vielARTig


Plakat

Schönauer Künstlergruppe „Die Kunstwerker“


Der Freundeskreis Langbein’sche Sammlung und Heimatmuseum lädt am
Samstag, den 10. Oktober 2015, 18.00 Uhr
zur Ausstellungseröffnung ein.


Die KUNSTHANDWERKER im Langbein Museum

"vielARTig” heißt der Titel der neuen Ausstellung im Langbein-Museum Hirschhorn.
Eröffnet wird sie am Samstag, 10. Oktober, um 18 Uhr, und ist bis zum 15. November zu sehen.
Werke von Mitgliedern der Schönauer Künstlergruppe „Die Kunstwerker“, die schon in mehreren Gemeinschaftsausstellungen auf sich aufmerksam gemacht hat, werden ausgestellt.
Die Anzahl der beteiligten Künstler mit ihrem unterschiedlichen Oeuvres und Ausdrucksformen verspricht viel Abwechslung.

Mit Pastellkreide, Acrylfarbe oder Mischtechniken gestaltet, je nach Stimmung mal abstrakt, impressionistisch oder auch gegenständlich gemalt, ist als Merkmal für die Porträts, Landschaften oder Stillleben von Nathalie Lehmann bestimmend. Wichtig für sie sind das Leben im Bild, der Schwung und die Bewegung sowie die bevorzugte Farbe Blau.

Die frühe Beschäftigung mit Holz in der väterlichen Schreinerei war prägend für Bernhard Grimm. Holzskulpturen, mal expressionistisch, mal naturalistisch, mal im Relief oder in abstrakter freier Form stehen im Vordergrund seines künstlerischen Schaffens. Reizvoll ist die Kombination von Holz mit Stein oder Edelstein in den Skulpturen, bevorzugt auf Obstbaumhölzern.

Ideen weitergeben, gleichzeitig Geschehenes erleben lassen, Bedeutung und Zusammenhänge sehen und verstehen – das möchte Frank Siefert in seiner Kunst vermitteln. Die Arbeiten von Ute Mannschott sind vielseitig, die Materialien unbegrenzt. Stühle, Lichtobjekte, Collagen und vielartige Kunstobjekte – etliche dieser neu gestalteten Fundstücke stammen aus der Natur, andere aus dem „Sperrmüll“. Alle bekommen sie ein neues Antlitz, Leben und Perspektiven verpasst.

Von der Aquarellmalerei kam Gary Hearn zur Ölmalerei. Seine abstrakten Bilder leben von der Gestaltung der Farben, mal kraftvoll, mal sensibel. Die meisten ihrer Motive entlehnt Martina Frey der Natur oder der Naturwissenschaft, wobei die entstehenden Bilder in Pastellkreide, Aquarellfarben, aber auch in Lavierungen und Mischtechniken gestaltet werden.

Xavier Saur, der als Maler und Schriftsteller seine Inspiration aus dem romantischen Flair Heidelbergs bezieht, sieht seine künstlerische Aufgabe im Formulieren von Tatsachen, die er vorfindet. „Jedes Leben ist kreativ – damit Kunst. Fühlen, was ist – schaffen, was sein soll. Teilen heißt mehren“: Unter dieses Motto stellt Nana S. Doff-Sotta ihre Malerei.



Kontraste


Plakat

Malerei von Evelyn Christoffers
und ihrem Großvater Arthur Krauss


Der Freundeskreis Langbein’sche Sammlung und Heimatmuseum lädt am
Samstag, den 8.8.2015, 18.00 Uhr

zur Ausstellungseröffnung ein.

Kontraste – so lautet der Titel der Ausstellung, die Werke der Hirschhorner Künstlerin Evelyn Christoffers
gegenüberstellt mit Werken ihres Großvaters, des Dresdner Kunstmalers Arthur Krauss (1893-1973).
Gegensätzliches, Gemeinsames im familiären künstlerischen Oevre – dies macht den besonderen Reiz dieser
Ausstellung aus.

Arthur Krauss selbst konnte über ein bewegtes Künstlerleben zurückblicken. Als Sohn eines gut bekannten sächsischen Hofrates und Direktor des Sächsischen Landtages wurde er in Dresden geboren. Doch einer Beamtenlaufbahn zog er die Malerei vor. Nach gründlicher Ausbildung in der königlichen Zeichenakademie Dresden ging der junge Künstler 1912 nach New York, wo er Meisterschüler von J. Paleologue wurde. Die Sehnsucht nach Deutschland veranlasste 1914 einen Besuch der Heimat, wo er vom Kriegsbeginn überrascht wurde und den Künstlerrock mit dem des Soldaten vertauschen musste. Das freie Künstlerleben in New York war damit beendet. Nach dem Krieg wählte er das Dasein als freier Künstler, manchmal war damit auch verbunden, Lebenskünstler zu sein, um die wachsende eigene Familie nun zu ernähren. Arthur Krauss konnte sich in Dresden als Künstler rasch einen Namen machen, 1922 gab es die erste Ausstellung im Sächsischen Kunstverein, die Künstlergenossenschaft nahm ihn in ihre Reihen auf. Der zunehmende Erfolg ermöglichte Kunstreisen vor allem nach Süddeutschland, in die Alpen oder an die Riviera.

Nach anfänglichen Gestapo- Schwierigkeiten hatte A. Krauss als naturalistischer Maler keine größeren künstlerischen Sorgen während der NS-Zeit. Als im Februar 1945 beide Ateliers sowie seine Wohnung zerstört wurde, gingen 500 Bilder in Flammen auf und aus dem bisherigen Lebenswerk war über Nacht ein Trümmerhaufen geworden. Die Familie flüchtete zunächst ins Erzgebirge, kam dann später nach Steinau /Main, wo eine neue Heimat gefunden wurde. Als Zeichenlehrer und mit Porträts für amerikanische Kunden begann der Maler, sich wieder eine Existenz aufzubauen. Als Künstler ist er Spätromantiker geblieben mit Vorliebe für Landschaften und Blumen, am liebsten in Öl oder als Aquarell gemalt. Aber auch in Porträts, in denen er die Seele des zu Porträtierenden zu erfassen suchte, erwies er sich als leidenschaftlicher Maler. 1973 starb er in seiner neuen Heimat Steinheim, bis zuletzt als aktiver Künstler tätig.

Das Talent seiner Enkeltochter erkennend, wurde Arthur Krauss zu deren künstlerischen Lehrer und Vorbild. Im großväterlichen Atelier nahm Evelyn Christoffers nicht nur den ersten Pinsel in die Hand, sondern erlernte auch das Handwerkliche in der Kunst, angefangen vom Umgang mit der Leinwand bis zum Umgang mit Farben, Firnis und Verdünnungsmitteln. Malen ist für Evelyn Christoffers etwas Natürliches, Elementares, das sie immer gemacht hat und machen will. Da die Mutter meinte, ein Künstler genüge, musste die Tochter ein Studium als Wirtschaftsdolmetscherin absolvieren. Nach freiberuflicher Arbeit in der Werbung hat die Malerei zuletzt doch noch den Sieg davongetragen. Evelyn Christoffers Bilder sind vorwiegend expressiv – gegenständlich. Aus ihnen spricht eine wahre Leidenschaft für die Farbe. Seit 1993 sind diese in mehreren Ausstellungen in Hirschhorn und Umgebung schon zu sehen.

In der Ausstellung, die E. Christoffers zusammen mit Ludwig Schmeisser zusammengestellt hat, sind Ölbilder von Arthur Krauss zu sehen, Aquarelle, Zeichnungen und Skizzen sowie auch Zeitdokumente zu seinem Leben. Neben klassischen Motiven wie Landschaften, Blumen und Aktdarstellungen zeigt E. Christoffers auch Zeichnungen, Skizzen, Landschaften aus dem Harz und den französischen Alpen, die zu allegorischen Gestalten umgedeutet wurden.

Ein Höhepunkt wird auch eine Soirée am 27.8.2015, 20 Uhr sein, die dem Künstler Arthur Krauss und seinem Leben besonders gewidmet ist.



Das Atelier


Atelier

Malerei von Akela Möhren

Das Langbeinmuseum Hirschhorn
lädt Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur
Eröffnung der Ausstellung

Samstag, 9. Mai 2015, 17h

Akela Möhren arbeitet mit Öl, Tusche und Pigmenten auf Leinwand.
«Von einem Bild sollte immer ein Zauber ausgehen»


Dauer der Ausstellung:
9. Mai - 28. Juni 2015


Atelier-RNZ

Zeitungsbericht der Rhein-Neckar-Zeitung vom 11.5.2015

Weitere Fotos der Ausstellungseröffnung.





Die Langbein'sche Sammlung wurde zum

besonderen Kulturgut

des Kreises Bergstrasse erklärt.
Das war ein Grund zum Feiern. Viele Besucher feierten mit.

Aus diesem Grund war das Museum am Sonntag, dem 1. Februar 2015 ab 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.
Der Freundeskreis Langbein'sche Sammlung freute sich über die große Besucherzahl und bot folgendes:

14.00 Uhr Führung für KLEIN und Groß
15.00 Uhr Rätselreise im Museum
16.00 Uhr Führung durch Carl Langbeins Reich

Die Wertschätzung des Museums und der Veranstaltung zeigte sich auch darin,
daß 9 neue Mitglieder gewonnen werden konnten. Eine große Freude für uns!!

Sehen Sie bitte auch in den Zeitungsbericht der RNZ vom 3.2.15



Weitere Aktivitäten

Vortrag über Hirschhorner Steinbrüche von Hans Klinge

Ausflug zum Weltkulturerbe Römischer Limes


zu Aktuelles

zum Verteiler